Romane

Die Romane handeln von dem etwas eigenwilligen J. G. Reeder, der Fälle löst. Eine Charakterisierung Reeders ist eher schwierig, weil diese sich von Roman zu Roman unterscheidet und teilweise krass widerspricht. Am ehesten ist er eine Mischung aus Columbo und Sherlock Holmes.

Room 13 (1924) ✔️

Der erste Reeder Roman. Er handelt von Geldfälschung, versuchten und vollendeten Morden in dem besagter Raum eine Rolle spielt. Er widerspricht den weiteren Reeder Roman massiv, ohne einen extremen Spoiler zu setzen ist die Erklärung dazu schwierig.

Terror Keep (1927) ✔️

Der zweite Reeder-Roman. Der Roman spielt primär an einem besonderen Ort und ähnelt vom Aufbau ein wenig an bestimmte Agatha-Christie-Geschichten. Gegen Ende wird es sehr actionreich. Hier zeigt sich dass Reeders milde, etwas schusselige, Fassade genau dies ist: eine reine Fassade, ähnlich wie bei dem bereits genannten Columbo.

Red Aces (1929) ✔️

Der dritte Reader-Roman, und wieder widersprüchlich zu den anderen beiden. Es ist kein eigenständiger Roman als solcher, sondern beinhaltet drei Geschichten. Alle drei haben mehr oder weniger das gleiche Problem: Sie enthalten mehrere Handlungsfäden mit verschiedenen Personen, die teilweise am Rande erwähnt werden - aber doch schließlich zusammengehören, was recht verwirrend ist (plötzlich taucht in Handlungsfaden 2 eine Nebenperson aus Handlungsfaden 1 aus usw) und oft ein viel zu starker Zufall ist und glaubhaft zu sein. Das gehört auch zu den schlechteren Werken von Wallace.